Erziehung: Praxis-Übungen

In diesem Abschnitt schauen wir uns handfeste Praxis-Übungen zur Erziehung deines Hundes näher an.

Alle diese Praxis-Übungen sollen vor allem DIR helfen, selbstsicherer im Umgang mit deinem Hund zu werden. Übe diese "Aufgaben" also unbedingt mit größtmöglicher Sorgfalt und achte gerade bei den ersten 20, 30 Wiederholungen vor allem auf dich selbst:

Achte auf deine Bewegungen, deine Körperhaltung, deine Stimme und deine Gesten. Du übst also gerade am Anfang nicht "für den Hund", sondern vor allem FÜR DICH SELBST.

Zuerst lesen ... und VERSTEHEN!

Zuerst lesen! Damit du bei den Übungen maximalen Erfolg hast, solltest du vorher die folgenden Abschnitte gelesen (und verstanden!) haben:

Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um diese Abschnitte wirklich zu VERSTEHEN. Je mehr du sie verinnerlicht hast, je mehr sie dir in Fleisch und Blut übergegangen sind, desto leichter wird es für deinen Hund ... und für dich.

Übe zuerst vor dem Spiegel! Deine Autorität ist maßgeblicher Faktor des Erfolgs der Übungen. Je souveräner du auftrittst, desto einfacher machst du es dir und deinem Hund. Deshalb übe zunächst ein paar Dutzend Mal vor dem Spiegel und schaue dir selbst zu, wie du aussiehst, wenn du Gehorsam einforderst: Wirkst du wirklich souverän? Kann man schon allein an deiner Körperhaltung erkennen, dass du es wirklich ernst meinst? Ist deine Stimme ruhig und nachdrücklich?

Du übst vor allem DICH SELBST! Bei allen diesen Übungen geht es vor allem darum, WIE DU DICH VERHÄLTST. Deshalb betrachte es in erster Linie als eine Übung für dich ... erst in zweiter Linie für deinen Hund!

Nun geht's los: Praxis-Übungen

Die Übungen in diesem Abschnitt dienen natürlich der Kontrolle des Hundes. Doch hier betrachten wir sie - anders als beim Training - aus der Perspektive der Erziehung.

Es geht uns bei diesen Übungen also vor allem darum, den Hund in seine Schranken zu weisen, ihm Grenzen aufzuzeigen.