Betrachte diese Zeit vor allem als Selbstoptimierungs-Phase! Für dich selbst!
Lerne, Geduld zu haben! Lerne, konsequent zu bleiben! Lerne, dominanter aufzutreten! Lerne, selbstbewusster zu werden! Nicht lauter. Sondern klarer. Nicht hektischer. Sondern deutlicher. Nicht böser. Sondern geduldig und konsequent fordernd.
Und erfreue dich an deinen kleinen Erfolgen hier und da; denn auch in dieser Phase ist dein Hund durchaus ... nun, sagen wir, ... tendenziell bereit, sich unterzuordnen. Er braucht aber NOCH KLARERE Ansagen. (Und du brauchst das Bewusstsein, dass selbst das diese Zeit nur "besser" aber nicht "gut" macht.)
Die Ruhe, die Geduld, die Dominanz und das Selbstbewusstsein, die du dir in dieser Phase zueigen machst und bis an die Kotzgrenze selbst üben kannst und wirst, sind die beste Grundlage für dich und deinen Hund:
Es hilft ihm, aus der Pubertät aus- und endgültig in das Erwachsenenleben einzutreten. Es bietet ihm am Ende der Pubertät genau die Haltegriffe, die er dann dringend benötigt. Und es gibt dir die Möglichkeit,
ein souveräner und gelassener Rudelführer zu werden. Denn wenn du diese Phase gut meisterst, wird der Rest fast schon ein Sonntagsspaziergang.