Dein Hund liebt die Spaziergänge. Und er liebt sie noch viel mehr, wenn du
nicht nur sein Leinenhalter; sondern sein Spielgefährte bist.
Und das toppst du noch dadurch, dass du dich
überraschend & spontan verhältst: Anstatt immer dasselbe an denselben Orten zu machen,
bringe mit Abwechslung Farbe ins triste Grau des einst langweiligen Spaziergangs!
Beispiel-Spaziergang: Streue unauffällig hinter dir ein paar kleine Leckerlie ins Gras und animiere den Hund, danach zu suchen. Dann geht an der Wiese, auf der du früher bei jedem Spaziergang zwei Dutzend Mal den Ball geworfen hast, einfach achtlos vorbei. Halte stattdessen am Teich an; und wenn dein Hund nicht gerade wasserscheu ist: Wirf einen Stock ins Wasser oder am Ufer entlang und lass den Hund hinterherspringen, bis er keine Lust mehr hat. Während der Hund seinem Stock nachjagt, streust du wieder ein paar Leckerlie über die Wiese und lässt den Hund später danach suchen. (So verliert er den Fokus auf den Stock; ganz besonders, wenn er ein "Knabberfreund" ist und seine Stöcker gern mal abnagt.)
Anschließend stellst du ein paar
Grundkommandos aufs Programm:
»Sitz!«,
»Platz!« und
»Bleib!« trainieren nicht nur den Grundgehorsam, sondern es sind obendrein auch gute Kommandos, um den Hund nach der Action ein bisschen herunterzufahren.
Beim Weitergehen ein bisschen an der Leinenführigkeit arbeiten (der Hund ist jetzt schon ein bisschen ausgepowert, also ist das ein guter Zeitpunkt); und auf der nächsten Wiese eine Viertelstunde Rast einlegen, in der ihr beide gar nichts macht. Einfach nur dasitzen und träumen. Danach im Weitergehen ein bisschen »
Hol-das-Stöckchen!«, bei dem gleich nebenbei ein paar Mal »
Aus!« und »
Komm her!« eingebaut werden.
... und so gestaltet ihr gemeinsam einen super-abwechslungsreichen Spaziergang. Nicht nur für den Hund; auch für dich selbst.
Obendrein habt ihr ganz nebenbei und auf spielerische Weise
allein bei diesem einen Spaziergang jede Menge "Respekt-Arbeit" geleistet und euer gegenseitiges Vertrauen ineinander gefestigt.