Ganz egal, ob du dich für die "vollständige-Fütterung-aus-der-Hand"- oder für die "Futter-gegen-Arbeit"-Variante entscheidest:
Mache NIEMALS einen Zauber um das Futter, indem du es dem Hund zeigst, dann wegziehst, wieder zeigst, wieder wegziehst, oder so. Dein Hund wird das Geschehen immer sorgenvoller beobachten und zu dem Schluss gelangen: » Hilft nix! Ich werde es verteidigen müssen!«
Das Gleiche gilt für "gutes oder lobendes Zureden beim Füttern". Auch beim "Hand-Füttern"!. Sowas betrachtet dein Hund als Beschwichtigung. Du versuchst also, so glaubt er, ihn zu beschwichtigen, während er frisst. Das ist aber das Verhalten von unterwürfigen Hunden, die um Futter betteln. Darauf wird er irgendwann notgedrungen mit dominantem Verhalten - und wenn du nicht aufhörst, auch mit Aggression - reagieren müssen.
Grundsatz: Beim Fressen wird nicht geredet! Nie.
Betrachte die Fütterung deshalb IMMER - und wirklich IMMER, IMMER, IMMER - als etwas "Stink-Normales". So wie Atmen. Es passiert einfach. Es ist die normalste Sache der Welt. Ganz egal, ob du es ihm aus der Hand gibst, oder ob du es in seinen Napf schüttest...